unbequem, aber ehrlich

Wann sich ein Speicher nicht lohnt

Ein Speicher hebt den Eigenverbrauch von knapp dreißig auf etwa sechzig Prozent. Das ist unbestritten. Die Frage ist nur, ob die Ersparnis daraus den Preis überholt, bevor die Zellen alt sind — und das tut sie längst nicht immer.

Trägt sich meistens

Trägt sich selten

Die Rechnung dahinter

Ein Speicher mit acht Kilowattstunden kostet sechs- bis achttausend Euro. Er verschiebt pro Jahr grob 1.200 Kilowattstunden von der Einspeisung in den Eigenverbrauch. Der Unterschied zwischen beidem beträgt heute etwa vierundzwanzig Cent.

290 €zusätzliche Ersparnis im Jahr
7.000 €Anschaffung, ohne Förderung

Vierundzwanzig Jahre. Die Garantie läuft meist über zehn, die realistische Lebensdauer über zwölf bis fünfzehn. Deshalb steht in unseren Rechnungen beim Speicher häufiger ein Nein als ein Ja — und deshalb sagt es Ihnen niemand, der ihn verkauft.

Wechselrichter und Batteriemodule an der Kellerwand

Was die Rechnung kippen kann

Steigt der Strompreis stärker als angenommen, wird der Speicher schnell interessant. Dasselbe gilt, wenn eine Wärmepumpe dazukommt oder ein dynamischer Tarif, bei dem sich Laden zu günstigen Stunden lohnt.

Wir rechnen deshalb immer zwei Varianten: heute kaufen, oder die Anlage vorbereiten und den Speicher in fünf Jahren nachrüsten. Vorbereiten kostet ein paar hundert Euro und hält die Tür offen.

Nachrüsten geht nicht mit jedem Wechselrichter. Welcher es kann, steht in unserer Liste — das ist eine der wenigen Stellen, an denen wir ein Fabrikat überhaupt erwähnen.